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Blindenfußball-Bundesliga

Bereits kurz nachdem es den ersten Blindenfußball-Workshop im Sommer 2006 in Berlin gab, bildeten sich erste Trainingsgruppen im ganzen Land. Es wurden erste Freundschaftsturniere in Tübingen, Neumünster und Marburg organisiert. Schnell kam jedoch der Wunsch auf, wie im „normalen“ Fußball eine regelmäßige Ligasaison zu etablieren, bei der ein Deutscher Meister ausgespielt wird. Die Idee der Deutschen Blindenfußball-Bundesliga (DBFL) war geboren.

Als Träger für die DBFL fanden sich der Deutsche Behindertensportverband (DBS), die DFB-Stiftung Sepp-Herberger (SHS) sowie der Deutsche Blinden- und Sehbehindertenverband (DBSV). Diese haben die sportliche und organisatorische Leitung und unterstützen die Teams auch finanziell. Zusammen mit der Vertretung der Ligateams – dem Ligaausschuss – bilden sie den Ligavorstand.

An der Premierensaison 2008 nahmen acht Teams aus dem gesamten Bundesgebiet teil. Gespielt wurde an drei Spieltagen in Stuttgart, Berlin und Dortmund. Als erster Deutscher Meister im blindenfußball durfte sich die SSG Blista Marburg nach einem spannenden Saisonfinale feiern lassen.

Seit der Saison 2011 werden unter dem Motto „Mit Fußball in die mitte der Gesellschaft“ einige Spieltage auf einem mobilen Kunstrasenfeld an zentralen öffentlichen Plätzen in den Innenstädten ausgetragen.

Ein Gedanke zu „Blindenfußball-Bundesliga“

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