Viktoria Berlin schlägt sich im Einlagespiel wacker

Beim letzten Spieltag vor drei Wochen in Dortmund mussten die Blindenfußballer von Viktoria Berlin eine 0:1-Niederlage hinnehmen. Das Gegentor von Philipp Tauscher kassierten die Bundeshauptstädter erst in der Schlussminute. Daher traten die Berliner beim finalen Spieltag in Düsseldorf in einem Einlagespiel gegen eine Rookie“-Auswahl an.

Allerdings: Mit Hasan Ted“ Altunbas und Jonas Fuhrmann komplettierten zwei Nationalspieler vom BVB den Kader der Rookies – und ohnehin: Bis auf die Keeper Thaddäus Wartenberg und Fabian Senft, die etatmäßig bei Viktoria zwischen den Pfosten stehen, standen bei den „Rookies“ hauptsächlich Spieler der Dortmunder Borussia auf dem Kunstrasen. Mit Amire Schwarz und Albert Schön standen zwei Akteure auf der Spielfläche, die in der Bundesliga wenig bis gar keine Spielpraxis sammelten.

Mit Spielbeginn zeigte sich die spielerische Klasse von Altunbas und Fuhrmann. Drei Treffer von „Ted“, einer von Jonas machten einen 4:0-Erfolg im Einlagespiel perfekt. Aber: Die Berliner, die mit einer ganz jungen Mannschaft auf dem „Grün“ standen, agierten mutig, und ließen sich ihre fehlende Erfahrung nicht anmerken. Allen voran Nico Rother und Nasser Alwan lieferten sich immer wieder packende Zweikämpfen mit den Dortmundern. Unterm Strich war das ein Auftritt, der den Berlinern für die kommende Saison und für die Zukunft Mut machen darf.

Die junge Mannschaft von Viktoria Berlin sammelte in einem Einlagespiel gegen eine leicht veränderte Mannschaft des BVB viel Erfahrung.
Die junge Mannschaft von Viktoria Berlin sammelte in einem Einlagespiel gegen eine leicht veränderte Mannschaft des BVB viel Erfahrung.         Foto: Tomke Koop

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